Hotel garni garni-Erklaerung auf Borkum  — Suiten, Appartements und Ferienwohnungen für Nichtraucher
Borkums Dünenlandschaft mit Möwe Wenn im August auf Borkum die Heide blüht Strand in Richtung Ostland aus den Dünen heraus betrachtet Die typischen Borkumer Strandzelte Original Borkumer Sonnenuntergang vom Bistrot "Matrix" an der Promenade aus betrachtet.

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Borkum

(Quelle: Wikipedia - de.wikipedia.org/wiki/Borkum)

Borkum ist die westlichste und mit knapp 31 km² die größte der sieben Ostfriesischen Inseln. Sie liegt nördlich der Emsmündung, der niederländischen Küste näher als dem deutschen Festland. Borkum hat etwa 5.500 Einwohner. Die Nachbarinseln sind Rottumeroog (Niederlande) im Westen sowie Juist und die Kachelotplate im Osten.

 

Teile der Insel und das angrenzende Watt gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Borkum ist seit 1830 Badeort und hat vier bewachte Badestrände.

Borkum ist aus ursprünglich zwei, noch 1863 durch einen Priel getrennten Inseln, dem West- und Ostland, zusammengewachsen. Das Tüskendör („Zwischendurch“) zeigt heute die alte Nahtstelle an. Die beiden Inselteile weisen deutlich die hufeisenförmige Gestalt der konzentrisch verlaufenden Dünenketten auf, die zum Randzel-Watt hin offen sind. Das Innere der Dünenbogen ist mit eingedeichten Marschen aus größtenteils Grünland und Salzwiesen vor dem Seedeich ausgefüllt. Die Dünenketten des Westlandes werden mit Dünendeckwerken und Buhnen geschützt. Im Westen der Insel liegt die Greune Stee („grüne Stelle“), ein ausgedehnter Sumpfwald, der an trockenen Stellen von Dünen durchzogen ist.

Geschichte

Die ersten urkundlichen Erwähnungen der Insel Borkum erfolgten im Jahr 1227 als Borkna und am 11. September 1398 als Borkyn. Ab dem Ende des 14. Jahrhunderts wurde Borkum von den ostfriesischen Häuptlingen regiert. Ab 1464 übernahmen die Grafen von Ostfriesland die Regentschaft.

 

Nach dem Tod von Fürst Carl Edzard, dem letzten männlichen Vertreter des Hauses Cirksena, fiel Ostfriesland, und damit Borkum, 1744 auf Grund der 1694 von Kaiser Leopold I. dem Kurfürsten von Brandenburg Friedrich III., später König Friedrich I. von Preußen, erteilten Anwartschaft an Preußen. Im Frieden von Tilsit wurde Borkum von 1807 bis 1810 Teil des Königreichs Holland und dann bis 1813 Teil des Kaiserreichs Frankreich. Mit dem Ende der Befreiungskriege 1813 fiel Borkum an Preußen zurück. Bereits 1815 wurde die Insel durch den Wiener Kongress dem Königreich Hannover zugeteilt. Als dieses mit dem Prager Frieden von 1866 endete, fiel Ostfriesland und damit auch Borkum wieder an Preußen.

 

1902 wurde Borkum durch Kaiser Wilhelm II. der Status einer Seefestung verliehen. Die Insel wurde mit Geschützstellungen und Bunkern versehen, die Bahnanlagen der Borkumer Kleinbahn wuchsen von einer Streckenlänge von etwa acht Kilometern auf über 40 Kilometer und wurden teilweise zweispurig ausgebaut.

 

In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg testete Wernher von Braun zwei Raketen ("Max" & "Moritz") im Borkumer Ostland. Nach diesen erfolgreichen Tests wurde die deutsche Raketenforschung in Peenemünde weiter fortgesetzt.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg begehrten die Niederlande als Kriegsentschädigung auch die gesamte Emsmündung inklusive der Insel Borkum. Der Hafen von Emden sollte im Zuge dieser Annexion ausgetrocknet werden. Die Pläne scheiterten an den Westalliierten, die im Angesicht der erstarkenden Sowjetunion Westdeutschland nicht weiter schwächen wollten (siehe auch Niederländische Annexionspläne nach dem Zweiten Weltkrieg).

 

Seit 1946 gehört Borkum zum Bundesland Niedersachsen.

Weitere detaillierte Wiki-Themen zu Borkum:

Garni bedeutet:

Ein Hotel nur mit Übernachtung und Frühstück.
Ein Garni bietet keine Pension an. Es kann jedoch ein öffentliches Restaurant angegliedert werden. Die Entstehung des Namenszusatzes "garni" ist nicht ganz klar, er kommt vom französischen garnir, "verzieren", "ausschmücken", das aus dem germanischen warnjan entstand. Den gleichen Ursprung haben auch "warnen" und "Garnison".